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    Crazy 5: Gigathlon - verrückter denn je

    Bericht Regional vom 21. April 2010

    431 Kilo- und 7’200 Höhenmeter gilt es am 10. und 11. Juli rund um Thun schwimmend und laufend, mit Mountain Bike, Rennvelo und Inlines zu bewältigen. Mit von der Partie ist auch das Team Crazy 5. Die Fünf trägt es allerdings nur noch im Namen – unterdessen hat das Gigathlon-Virus weiter um sich gegriffen.

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    «Tatsächlich haben wir durch die Team- und Supporter-Erweiterung mittlerweile einen relativ hohen Bekanntheitsgrad», freut sich Thomi Schärer aus Riniken. «Alle, die bei unserem Tross mit dabei sind, lassen sich vom Gigathlon-Fieberanstecken und tragen es weiter. Denn der Spirit dieser Sportveranstaltung, die eben Grenzerfahrung, Abenteuer und Teamerlebnis in einem ist, dieser enorm intensive Spirit ist schon einmalig», gerät er ins Schwärmen.

    Eine Begeisterung, die offensichtlich ebenfalls auf eine beeindruckende Anzahl Sponsoren ansteckend wirkt, welche das Team bei seiner nicht ganz billigen Mission Gigathlon unterstützen. Ausserdem findet das Interesse an der crazy Crew auch seinen web-statistischen Niederschlag: Die Homepage crazy5.ch verzeichnete etwa allein letzten Monat gut 3’000Zugriffe.

    Überhaupt scheint unsere Region ziemlich Gigathlon-verrückt. Silvia Pleuler-Frey aus Birr hat stets brilliert und unter anderem 2002 den legendären 1475 km langen 7 Tage-Gigathlon gewonnen – und der dreifache Gigathlon Single-Sieger Roger Fischlin ist in Scherz zuhause.

    Ein Halbmarathon zum Dessert
    Ob Schärer auch dann noch schwärmt, wenn er, nach einem strengen Sonntag notabene, die 49 km der anspruchsvollen Bike-Strecke von Zweisimmen über den Grimmifurggipass nach Spiez in Angriff nimmt und dann ganz zum Schluss noch einen Halbmarathon absolvieren muss? «Das wird ziemlich hart für dich», stichelt Teammitglied Marco Hirt von Hima Kaffeemaschinen beim Studium der Streckenprofile in Rüfenach.

    Crazy5.ch hat Grosses vor
    «Das, was mir Kopfweh macht, bist Du», kontert Thomi Schärer, auf den Kreuzbandriss von Marco Hirt anspielend, der deswegen bei diesem Gigathlon ausfällt. Nein, im Ernst, so Schärer, die beiden Tage durchzustehen und zu «finishen», das werde natürlich eine riesige Willensprüfung. «Das gehört quasi schon zur Vorbereitung auf den grossen 7 Tage-Gigathlon 2012, auf den wir hinarbeiten», erklärt der Ausdauerfreak. Was macht Ihr denn 2011? «Nun, da haben wir etwas Grosses vor», meint Schärer augenzwinkernd, «aber das wollen wir noch nicht verraten»
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